Wie fängt man mit dem Laufen an? 5 wichtige Tipps für einen nachhaltigen Einstieg ins Laufen

How to start running? 5 essential tips for getting into running for the long term

Fast jeder fängt an zu laufen. Laufen ist mehr als nur ein „Hype“, es entwickelt sich zu einem echten gesellschaftlichen Phänomen. Warum? Weil es das körperliche Wohlbefinden steigert, die psychische Gesundheit fördert, dazu einlädt, sich selbst herauszufordern, und schöne Begegnungen ermöglicht. Kurz gesagt, es macht glücklich: Das Leben ist schöner mit Endorphinen (und mit ein bisschen Muskelkater!

Doch nur weil jeder läuft, heißt das noch lange nicht, dass es einfach ist. Nur weil dieser Sport zugänglich und die Bewegung natürlich erscheint, wird man nicht von heute auf morgen zum Läufer oder zur Läuferin.

Bei Sidas begleiten wir seit fast 50 Jahren sowohl das Streben nach Höchstleistungen von Spitzensportlern als auch die Suche nach Freude bei begeisterten Anfängern. Aus diesem fünfzigjährigen Know-how im Bereich Fußkomfort haben wir 5 wesentliche Tipps zusammengestellt, um nachhaltig mit dem Laufen zu beginnen, ohne sich zu verletzen oder die Motivation zu verlieren.

Welche Strecke sollte man als Laufanfänger zurücklegen? Welche Ausrüstung sollte man wählen? Wie läuft man, ohne außer Atem zu kommen? Wie vermeidet man Verletzungen und Blasen? In diesem Artikel beantworten wir alle Fragen, die Sie sich stellen, wenn Sie zum ersten Mal Ihre Laufschuhe anziehen.

„5 wichtige Tipps für einen nachhaltigen Einstieg ins Laufen, ohne sich zu verletzen oder die Motivation zu verlieren.“

Wie fängt man mit dem Laufen an?

TIPP 1: BEACHTEN SIE DIE 3 GOLDENEN REGELN FÜR LAUFANFÄNGER

Mit dem Laufen anzufangen ist nicht wie das Zusammenbauen eines Möbelstücks: Es gibt keine Gebrauchsanweisung. Es geht auch nicht darum, ein Kochrezept anzuwenden: man folgt nicht sklavisch vordefinierten Schritten, sondern findet seinen eigenen Weg.

Es gibt jedoch drei goldene Regeln, die, wenn man sie beachtet, den Weg zu einer nachhaltigen Laufpraxis ebnen, ohne Verletzungen oder Motivationsverlust.

1/ Der erste Schlüssel ist die SCHRITTWEISE STEIGERUNG. Sie schützt Ihren Körper und Ihre Motivation.

Übermäßiger Eifer: Das ist der Hauptfehler, den man bei Laufanfängern oft beobachtet! Sie wollen zu schnell und zu lange laufen, und das zu früh. Ihr Stoffwechsel braucht Zeit, um sich an die Stöße, die muskuläre Belastung und die kardiorespiratorische Arbeit anzupassen. Sie müssen also nach und nach – langsam und geduldig – die Häufigkeit, die Distanz und die Intensität Ihres Trainings steigern.

2/ Die zweite goldene Regel lautet REGELMÄSSIGKEIT. Sie baut Ausdauer auf.

Sie geht Hand in Hand mit der schrittweisen Steigerung. Es ist besser, das ganze Jahr über zweimal pro Woche zu laufen, als fünfmal in zwei Wochen und dann aufzuhören.

3/ Die dritte unveränderliche Säule bleibt der SPASS, der wichtigste Antrieb, um langfristig durchzuhalten.

Egal, welches Leistungsniveau Sie erreichen möchten – ob Sie ein Spitzenathlet oder ein einfacher Sonntagsläufer sind – der Spaß muss immer im Vordergrund stehen.

„Der erste Schlüssel ist die SCHRITTWEISE STEIGERUNG. Sie schützt Ihren Körper und Ihre Motivation.“

„Sie müssen also nach und nach – langsam und geduldig – die Häufigkeit, die Distanz und die Intensität Ihres Trainings steigern.“

„Die zweite goldene Regel ist REGELMÄSSIGKEIT. Sie baut Ausdauer auf.“

Wie oft sollte man als Anfänger pro Woche laufen? Welche Distanz sollte man laufen, wenn man mit dem Laufen anfängt?

TIPP 2: 2 ODER 3 MAL PRO WOCHE LAUFEN, ZWISCHEN 20 MINUTEN UND 1 STUNDE

Für einen Laufanfänger ist das Ziel in den ersten Wochen nicht die Leistung. Das Ziel ist es, eine solide Grundlage aufzubauen. Vergessen Sie atemberaubende Zeiten und beeindruckende Distanzen. Konzentrieren Sie sich darauf, das richtige Gleichgewicht zu finden: Laufen Sie genug, um Fortschritte zu machen, aber nicht zu viel, damit es Spaß macht und Sie Verletzungen vermeiden.

Dazu reichen zwei bis drei Einheiten pro Woche für den Anfang aus. Ihr Wochenplan könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Dienstag: leichtes Joggen
  • Donnerstag: leichtes Joggen
  • Wochenende: etwas längerer Lauf oder in der Natur

Diese Trainingshäufigkeit hilft dabei, eine Gewohnheit zu entwickeln und gibt dem Körper gleichzeitig Zeit, sich zu erholen. Ruhetage sind nämlich unerlässlich, da der Körper an diesen Tagen die Anstrengungen verarbeitet und sich stärkt.

Bei Ihren ersten Schritten empfehlen wir Ihnen außerdem, eher in Minuten als in Kilometern zu rechnen. Mit anderen Worten: Legen Sie mehr Wert auf die Dauer des Laufs als auf die zurückgelegte Strecke. Leichte erste Laufeinheiten von 20 bis 40 Minuten sind ideal, um den Einstieg zu finden. Wir raten Ihnen sogar, Ihre Einheit mit dem Gefühl zu beenden, noch etwas in den Beinen zu haben!

„Zwei bis drei Einheiten pro Woche reichen für den Anfang völlig aus.“

„Zählen Sie lieber in Minuten als in Kilometern. Mit anderen Worten: Legen Sie mehr Wert auf die Dauer des Laufs als auf die zurückgelegte Strecke.“

Wie läuft man, ohne außer Atem zu kommen?

TIPP 3: GUT LAUFEN BEDEUTET NICHT, SCHNELL ZU LAUFEN

Entgegen der landläufigen Meinung bedeutet gutes Laufen nicht, schnell zu laufen: Es bedeutet, flüssig, entspannt und ausdauernd zu laufen! Wenn man mit dem Laufen anfängt, muss man also seinen Rhythmus finden und lernen, langsam zu laufen. Viel langsamer, als sich die meisten Anfänger vorstellen.

Atemnot ist ein hervorragender Indikator dafür, ob man sich im richtigen Tempo und damit im richtigen Belastungsbereich befindet. Wenn die Atmung abgehackt ist, läuft man zu schnell, und das Training bringt daher keinen Nutzen.

  • Die ersten Schritte bewusst sehr langsam angehen.
  • Atmen Sie tief durch und halten Sie eine möglichst entspannte Körperhaltung ein.
  • Wählen Sie zu Beginn vor allem flaches Gelände.
  • Laufen Sie gemeinsam mit anderen, denn die Fähigkeit, ein Gespräch zu führen, ist ein hervorragender Anhaltspunkt.

„Atemnot ist ein hervorragender Indikator dafür, ob Sie das richtige Tempo laufen oder nicht.“

„Laufen Sie gemeinsam mit anderen, denn die Fähigkeit, ein Gespräch zu führen, ist ein hervorragender Anhaltspunkt.“

Welche Ausrüstung sollte man für den Einstieg ins Laufen wählen?

TIPP 4: WÄHLEN SIE DIE RICHTIGEN LAUFSCHUHE, ABER AUCH DIE RICHTIGEN EINLEGER UND SOCKEN

Die Wahl der Ausrüstung ist ein entscheidender Moment, wenn man mit dem Laufen beginnt. Indem Sie eine Ausrüstung wählen, die Ihren Bedürfnissen entspricht – ohne den Verlockungen des Marketings oder Ihren ästhetischen Vorlieben nachzugeben –, geben Sie sich alle Chancen, das Laufen zu einer dauerhaften Leidenschaft zu machen. Wir haben übrigens drei ausführliche Ratgeber verfasst, die Ihnen beim Kauf der richtigen Laufausrüstung helfen sollen: einen Einkaufsratgeber für Laufschuhe, einen Einkaufsratgeber für die besten Funktionssocken und einen Einkaufsratgeber zu den Vorteilen der Sidas-Laufsohlen.

1/ DIE RICHTIGEN LAUFSCHUHE

Die Wahl der Schuhe hängt ab von: Ihrem Laufstil, Ihrem Körperbau, dem Gelände, auf dem Sie laufen, und Ihren Leistungszielen.

Einen bequemen und passenden Schuh zu finden, sollte Ihre oberste Priorität sein, wenn Sie mit dem Laufen beginnen. Um den richtigen Schuh für Sie zu finden, empfehlen wir Ihnen, eine unserer Partnerfilialen aufzusuchen, um sich von einem Experten beraten zu lassen, dessen Aufgabe es ist, Sie optimal auszustatten.

2/ DIE BESTEN FUNKTIONSSOCKEN

Bei Sidas haben wir, gestützt auf 50 Jahre Know-how im Bereich Fußkomfort für Sportler, ein Sortiment an technischen Laufsocken entwickelt, das von den besten internationalen Läuferinnen und Läufern geschätzt wird.

Oft vom Läufer unterschätzt, spielt die Socke im Gegenteil eine wichtige Rolle, da sie für das Feuchtigkeitsmanagement und die Verringerung von Reibung verantwortlich ist. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, sich für technische, dünne und leichte Modelle zu entscheiden, die maximale Atmungsaktivität sowie Verstärkungen an den am stärksten beanspruchten Stellen des Fußes (Ferse, Vorfuß) bieten.

3/ LAUFSCHUHEINLEGEN: DER UNSICHTBARE VERBÜNDETE

Da sie im Laufschuh verborgen ist, ahnt man kaum, welchen Nutzen die Einlegesohle hat. Doch dieses Produkt, bei dem wir zu einem der weltweit führenden Anbieter geworden sind, ist von grundlegender Bedeutung.

Sie sorgt für eine optimale Stützung Ihres Fußgewölbes und verteilt gleichzeitig die Druckpunkte Ihres Fußes bei jedem Schritt gleichmäßig. Die Laufsohle ist der unsichtbare Verbündete des Laufanfängers, da sie den Antrieb fördert, die Dämpfung erhöht und die Stabilität verbessert.

„Von Läufern oft unterschätzt, spielt die Socke hingegen eine wichtige Rolle für den Komfort des Fußes.“

„Die Sohle ist der unsichtbare Verbündete des Laufanfängers, da sie den Antrieb fördert, die Dämpfung erhöht und die Stabilität verbessert.“

Wie vermeidet man Verletzungen, wenn man mit dem Laufen anfängt?

TIPP 5: PASSENDE AUSRÜSTUNG, RUHETAGE & ROUTINEN

Beim Laufen – und noch mehr bei Laufanfängern – treten Verletzungen auf, wenn:

  1. Die Belastung zu schnell steigt. Mit anderen Worten: Wenn Sie Ihren Körper einer Trainingshäufigkeit, -distanz oder -intensität aussetzen, für die er noch nicht bereit ist.
  2. Die Erholung unzureichend ist. Daher ist es notwendig, zwischen Ihren ersten Trainingseinheiten Ruhetage einzulegen.
  3. Die Ausrüstung nicht geeignet ist. Aus diesem Grund ist die Wahl der Laufschuhe, Socken und Einlegesohlen so entscheidend.

Um dem vorzubeugen, empfehlen wir Ihnen:

  • Das Prinzip der Progressivität zu beachten. Verlängern Sie Ihre Läufe nach und nach.
  • Muskelkräftigung einzubauen, auch wenn sie nur leicht ist. Ihr Körper – insbesondere Ihre Tiefenmuskulatur – ist dann besser in der Lage, die beim Laufen auftretenden Stöße abzufangen.
  • Das Gelände zu variieren. Bei manchen Läufen kann es sinnvoll sein, weichen Untergrund wie einen Trail dem Asphalt vorzuziehen.
  • Achten Sie auf Ermüdungssignale. Wissen Sie, wann Sie einen Gang zurückschalten müssen, insbesondere wenn Ihr Privat- oder Berufsleben intensiver wird.
  • Begleiten Sie diese ersten Schritte mit einem gesünderen Lebensstil, der auf guten Gewohnheiten basiert, die die allgemeine Gesundheit verbessern: gut schlafen, gut essen, ausreichend trinken...

SPEZIELLER FALL: WIE VERMEIDET MAN BLASEN?

Blasen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Laufanfängern. Mögliche Ursachen? Wiederholte Reibung, in den Socken eingeschlossene Feuchtigkeit oder – wieder einmal – ungeeignete Ausrüstung.

Um sie zu vermeiden und den Komfort Ihrer Füße langfristig zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen:

  • Entscheiden Sie sich für technische Laufsocken mit hervorragender Atmungsaktivität, um Schweiß effektiv abzuleiten.
  • Halten Sie Ihre Füße so trocken wie möglich.
  • Besorgen Sie sich spezielle Laufsohlen, um Ihre Füße in den Schuhen zu stabilisieren und so Mikro-Reibungen vorzubeugen.
  • Achten Sie auf eine gute Passform der Schuhe, sowohl in Bezug auf die Größe und Weite als auch auf die Schnürung.

„Blasen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Laufanfängern.“

„Entscheiden Sie sich für funktionelle Laufsocken mit hervorragender Atmungsaktivität, um Schweiß effektiv abzuleiten.“

RUN 3Feet® PROTECT MID

Sie haben die „Ziellinie“ dieses Artikels erreicht: Ihre erste Ziellinie und, so hoffen wir, die erste einer langen Reihe! Sie verfügen nun über alle notwendigen Tipps, um länger, leichter und mit mehr Freude zu laufen.